Vom 24.-26. Oktober 2025 trafen sich wieder um die vierzig Jüdinnen und Juden mehrerer JLEV-Mitgliedsgemeinden, um gemeinsam einen Schabbaton zu verbringen. Thematisch war der Einstieg ganz zeitgemäß: Tanja Mass und Sarah Krasnov gaben einen Schiur zur Verwendung von KI in der Gemeindearbeit.
Kabbalat Schabbat und den Schacharit-Gottesdienst am Samstag feierten die Teilnehmenden im Synagogenraum, der sich im Betty-Heine-Saal im ehemaligen Israelitischen Krankenhaus befindet. Die Gestaltung der Gottesdienste übernahmen Rabbiner Gábor Lengyel und Chasan Assaf Levitin unter kundiger Klavierbegleitung eines Gemeindemitglieds. Das nasskalte Oktoberwetter gab den Gastgebern recht, als sie sich am Samstagnachmittag für eine Stadtführung per Bus zur Synagoge Pool-Straße entschieden hatten. Die anschließenden Schiurim von Rabbi Gábor Lengyel und Rabbi Elisa Klapheck fanden in den Räumen der Talmud-Thora-Schule statt, die abends im Festsaal einen wunderbaren Rahmen bot für das Konzert von Chasan Assaf. Seine Darbietungen, angereichert mit persönlichen Erzählungen, reichten von bekannten liturgischen Melodien bis hin zu Eigenkompositionen.
Sonntagfrüh stellte Tamar Berg (Egalitärer Minjan Frankfurt a. M.) die Idee vor, eine JLEV Chewra Kadischa ins Leben zu rufen und warb für Mitglieder aus den verschiedenen Gemeinden. Im Anschluss referierte Dmitrij Belkin über die Entwicklung der Nathan Peter Levinson Stiftung und Linir Mizrahi stellte Angebote des Zentralrats zur Gemeindesicherheit vor. Schlusspunkt des reichhaltigen Programms bildete die ordentliche Mitgliederversammlung von JLEV, deren Delegierte den neuen JLEV-Vorstand wählten.